Osteopathische Therapie

Harmonie der Körpereinheiten

Die osteopathische Therapie ist zugleich eine Philosophie, eine Wissenschaft und eine Kunst. Ihre Philosophie umfasst das Konzept der Einheit der Struktur und der Funktion des Körpers in Gesundheit wie auch in Krankheit. Ihre Wissenschaft beinhaltet die chemischen, physikalischen und biologischen Wissenschaften im Dienste der Gesamtheit ebenso wie in der Prävention, Heilung und Besserung von Krankheiten. Ihre Kunst ist die Anwendung der Philosophie und Wissenschaft in der Praxis (nach Wright).

Die osteopathische Therapie betrachtet alle Teste des Körpers als eine Einheit, die über verschiedene Vernetzungen miteinander kommunizieren.

Im Vordergrund der osteopathischen Therapie stehen immer die Mobilität und deren Beurteilung, nicht nur die Mobilität von Gelenken, sondern auch von Muskeln, Faszien, Viscera und anderen Strukturen. Bewegung kennzeichnet Leben, ist unentbehrlich und bis hin zur mikroskopischen Ebene von elementarer Bedeutung.

 

Grundprinzipien der osteopathischen Therapie

  • Leben ist Bewegen, Bewegen ist Leben
  • Die Struktur regiert die Funktion und die Funktion formt die Struktur
  • Der Körper funktioniert als Einheit
  • Leben muss ernährt werden und dazu ist eine gute und freie Zirkulation unerlässlich
  • Selbstheilungsmechanismen des Körpers

 

Kraniosacrale Therapie

Kraniosacrale Therapie ist die Erkenntnis, dass es neben Herz- und Atemrhythmus noch einen weiteren eigenständigen Körperrhythmus gibt, nämlich den craniosakralen Rhythmus.
Die Beweglichkeit der Schädelknochen, des Sakrums und der duralen Membranen mit der Fluktuation des Liquors cerebrospinalis bildet ein funktionelles System und führt zum craniosakralen Rhythmus.
 
Mehr>> Torsten Liem