Lymphologische Physiotherapie

 

CAS klinische Expertise in lymphologischer Physiotherapie

Mit den Techniken und Massnahmen der Lymphologischen Physiotherapie werden physiotherapeutisch beeinflussbare Ödemkrankheiten (Lymphödem, Lipödem, Phlebödem / Ulcus cruris) sowie Ödeme nachOperationen oder Trauma behandelt.

Während die Behandlung von postoperativen / posttraumatischen Ödemen vor allem initial eingesetzt wird, das heisstkurzfristig und angepasst, werden chronische Ödemkrankheiten mit den Elementen aus dem Konzept der 2 - Phasen– Therapie behandelt.

- Befund und Verlaufskontrollen

- Manuelle Lymphdrainage plus Narbenbehandlung

- Dauerkompressionstherapie (Bandage, Strumpf)

- Atemphysiotherapie

- Funktionelle Rehabilitation

- Instruktion zur Selbstbehandlung

- Beratung (ödemangepasstes Alltagsverhalten, Hilfsmittel, Organisationen und Dienstleistungen)

 

Eine korrekt durchgeführte Ödembehandlung erfordert diese Elemente in problemorientierter und sinnvollerKombination, ebenso die aktive Mitarbeit des Patienten. In der ersten Phase wird die Mobilisierung der Ödemflüssigkeit und die Rückbildung der Bindegewebevermehrungfalls vorhanden angestrebt. In der zweiten Phase soll der Therapieerfolg optimiert und erhalten werden.

Manuelle Lymphdrainage: mit verschiedenen Grundgriffen wird die Haut und das Unterhautgewebe gedehnt, ebensodie Lymphgefässwand, wodurch es zur Anregung der Lymphbildung und des Lymphtransportes kommt.

Kompressionstherapie: es werden spezielle Kurzzugbinden für die Ödemreduktion verwendet und anschliessenddurch einen massgefertigten Kompressionsstrumpf ersetzt.

Die Behandlung von primären und sekundären Lymphödemen wird von der Krankenkasse aus der Grundversicherungübernommen, sofern sie auf ärztliche Verordnung und von einer Physiotherapeutin /-therapeuten mit entsprechenderAusbildung durchgeführt wird.

Craniofaciale Therapie CRAFTA

Kopf-Gesicht-Kiefer- und Nackentherapien

In der craniofacialen Therapie befassen wir uns hauptsächlich mit Beschwerden und Störungen (Dysfunktionen) im Kopf-, Gesichts-, Kiefer- und Nackenbereich, wie beispielsweise:

 

Kopf/ Nacken

  • Zervikogene Kopfschmerzen

  • Spannungskopfschmerzen

  • Migräne

  • Schwindel (Vertigo)

  • Schleudertrauma, HWS-Distorsion

  • Ohrgeräusche (Tinitus)

  • Atypische Ohrschmerzen

  • Verletzungen und OP in dieser Region

  • Funktionelle Sehrstöhrungen

  • Schulter-/ Nackenschmerzen

 

Gesicht/ Kiefer

  • Gesichts-/ Kieferschmerzen

  • Gesichtsasymmetrie

  • Trigeminusneuralgie

  • Fazialisparese

  • Craniomandibuläre Dysfunktion CMD

  • Myoarthropathien: Kiefergelenk-Probleme und Kaumuskelbeschwerden

  • Diskusprobleme im Kiefergelenk

  • Bissstörungen (Okklusionsstörungen)

  • Zähneknirschen und -pressen (Bruxismus)

  • Unklare Gesichts-Ohr-Zahnschmerzen

Mit speziellen manualtherapeutischen Techniken lindern wir die Schmerzen und nehmen Einfluss auf die funktionellen Beeinträchtigungen.

Ein anschliessendes Begleitprogramm soll die erreichten Ziele unterstützen und Rezidiven vorbeugen. Das Begleitprogramm wird den aufgetretenen Funktionsstörungen und den individuellen Problemen im Alltag angepasst.

 
 

Triggerpunkttherapie

Schmerzhafte und verspannte Muskeln mit Triggerpunkttherapie lösen

„Myofasziale Triggerpunkte“ sind lokal begrenzte Verhärtungen in der Muskulatur, die stark empfindlich sind unddie übertragenene, sogenannt geleitete Schmerzen verursachen können. Durch äussere (Trauma, Schlag) undinnere Störungen (eingeschränkte, gestörte Gelenksbeweglichkeit, Fehlhaltungen, Fehlbelastungen,Trainingsmangel oder ungünstige Arbeitshaltung) mit einer ungünstigen Auswirkung auf den Energiestoffwechsel des Menschen können Triggerpunkte entstehen.

Diese „verkrampften“ Zonen sind oft nicht grössser als eine Erbse. Das Ziel der Therapie ist die Reduktion und Deaktivierung dieser permanenten Kontraktion der Muskelfasern. Unterstützt wird die Therapie durchMuskeldehnung, Verbesserung der zugehörigen Gelenksfunktion, Arbeitshaltung und Ergonomie. So soll ein Rezidivmöglichst verhindert werden.